Der diesjährige GO Day bescherte uns einen Moment, den wir nie vergessen werden.
Als wir draußen unterwegs waren, trafen wir einen jungen Mann namens Dani. Er lebte auf der Straße, gefangen in verschiedenen Süchten und hatte jeglichen Kontakt zu seiner Familie verloren. Er wirkte verloren, sowohl physisch als auch geistlich.
Als wir mit ihm sprachen und Hoffnung teilten, änderte sich etwas. Wir konnten die Gegenwart des Heiligen Geistes spüren. Dani hörte aufmerksam zu, öffnete sein Herz, und als wir gemeinsam beteten, fühlte es sich an, als würde sich ein Schleier heben. Licht begann, seine Dunkelheit zu durchbrechen. Sein ganzes Auftreten veränderte sich, und wir konnten förmlich zusehen, wie Leben in ihn zurückkehrte.
Als wir ihn fragten, woher er komme, erwähnte er ein Viertel namens Cassequel do Lourenço. Ohne zu zögern gingen fünf von uns mit ihm dorthin. Als wir das Gebiet betraten, blieb Dani plötzlich stehen. Er sah sich um und erkannte den Ort. Dann sah er es – sein Zuhause.
Was dann geschah, war schlichtweg ein Wunder.
Seine Familie kam heraus und umarmte ihn mit Freudentränen. Sie empfingen ihn mit offenen Armen, überwältigt von Emotionen und Dankbarkeit. Ein Sohn war zurückgekehrt. Ein Bruder war nach Hause gekommen.
Dies war nicht nur ein Outreach – es war eine göttliche Begegnung. Wir erlebten den Heiligen Geist in Aktion, der das Verlorene wiederherstellte und das Gebrochene heilte.
Momente wie diese erinnern uns daran: Wenn wir mit offenem Herzen unterwegs sind, tut Gott den Rest.



