


Im Herzen von Monrovia, Liberia, betrat unser Team einen der hoffnungslosesten Orte, die wir je gesehen haben – einen riesigen Friedhof, wo Hunderte von Menschen, die mit Drogenabhängigkeit kämpfen, in provisorischen Unterkünften leben. Die Atmosphäre war bedrückend. Einige wurden sogar beim Rauchen von zerstoßenen menschlichen Knochen gesehen. Doch an diesem Ort tiefer Dunkelheit brach das Licht des Evangeliums durch.
Als wir die Botschaft von Jesus teilten, reagierten viele darauf – einige gaben ihr Leben Christus, andere erfuhren Heilung. Da trafen wir Irene.
Sie ist 25 Jahre alt, im vierten Monat schwanger, drogenabhängig und überlebt durch Prostitution. Ihre Augen erzählten die Geschichte von Erschöpfung und Schmerz. Vorsichtig fragten wir sie, ob sie dieses Leben hinter sich lassen und neu anfangen wolle. Sie sagte ja. Direkt dort auf dem Friedhof übergab Irene ihr Leben Jesus – und erfuhr seine heilende Kraft.
Was dann geschah, war bemerkenswert. Irene, jetzt voller neuer Hoffnung, führte unser Team aus dem Slum. Sie hatte tagelang nichts gegessen, also sorgten wir dafür, dass sie eine warme Mahlzeit und neue Kleidung erhielt.
Wie es der Zufall wollte, hatte ein lokaler Pastor gerade ein neues Rehabilitationszentrum für Frauen eröffnet – das einen sicheren Ort für Genesung, Heilung und Jüngerschaft bietet. Dorthin brachten wir Irene. Sie erhält nun Betreuung, Unterstützung und Begleitung in geistlichen Fragen, während sie beginnt, ein neues Leben mit Jesus im Mittelpunkt aufzubauen.